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  first edition: 14.11.2012, last update: 01.06.2014
Dinslaken, meine Stadt

Ortsteil Lohberg

Lohberg hatte bis im Jahre 2006 mit seiner Zeche einen Großteil der Bürger in Arbeit und Lohn gebracht. Leider wurde das Bergwerk geschlossen, aber nicht dem Schicksal überlassen. Nach einigen Sondierungsarbeiten wurde das Kreativ.Quartier Lohberg ins Leben gerufen, einige  Künstler haben sich hier mit ihren Werkstätten niedergelassen. Der Ausbau des Kreativ-Quartiers Lohberg, sowie des Bergparks mit Wohnhäusern und  künstlichem See ist noch im vollem Gange. Das ursprüngliche Ledigenheim wurde zu einer  modernen denkmalgeschützten Begegnungsstätte, und  schönen Bürokomplex umgebaut.  Hier können außerdem Tagungen jeglicher Art stattfinden.  2011 ist die Feuerwache, wohl aus Platzgründen und wegen der zen-traleren Lage, von der Dinslakener Stadtmitte nach Lohberg umgezogen. Quelle der Fotos: mit freundlicher unterstützung Ledigenheim-Lohberg.de  Ursprünglich wurde das Ledigenheim 1914 in der Nähe der Zeche für unverheiratete Bergleute gebaut. Die  Größenordnung des Wohnkomplexes lag bei 6400 qm Wohn- und Lebensraum. Im Revier verfügte jede Zeche über ein  solches sogenannte “Bullenkloster”. Das Ledigenheim Lohberg steht unter Denkmalschutz und wurde auf Initiative des  Bürgervereins “Forum Lohberg” saniert und zu einem Zentrum für Kultur, Dienstleistung und Gewerbe ausgebaut.  Äüßerlich hat es sein ursprünglichen Charakter erhalten, im innern ist ein moderner Bürokomplex entstanden.      Auf der Zeche  ging mein Vater 25 Jahre als Grubenschlosser malochen. Leider ist er schon vor dem Ende des Zechensterbens   verstorben, oder vielleicht war es auch gut so für ihn, dass er dieses nicht mehr erleben mußte, er hätte sicherlich Tränen  in den Augen. Ich war damals einfach zu jung um das zu verstehen. Ich widme heute meinem Vater dieses wunderbare  Andenken.  Fotos eines Stadtteils                            Quelle: Autor nicht bekannt, siehe Wikipedia / Lizenzbestimmungen: creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de Lohberg ist ein Stadtteil der niederrheinischen, kreisangehörigen Stadt Dinslaken, und im Kern eine Bergarbeitersiedlung,  die für ihre mittlerweile stillgelegte Zeche bekannt ist. Geschichte Lohberg entstand ab 1907 in der Hiesfelder Bauernschaft am Fuße des Oberlohbergs für die Arbeiter und Angestellten  der Zeche Lohberg. Die architektonisch sehenswerte Siedlung wurde nach dem Konzept einer Gartenstadt bis zum Jahre  1924 errichtet. Weitergehende Pläne, die zu einer deutlich größeren Siedlung geführt hätten, wurden auf Eis gelegt. Zeche Lohberg  Zur Versorgung des Dinslakener Bandeisenwalzwerks mit Kokskohle gründeten die Vorstände Fritz Thyssen, Joseph  Thyssen und August Thyssen sowie Bergassessor Arthur Jacob am 30. Dezember 1905 die Gewerkschaft Lohberg. 1907  begann das Abteufen der Schächte Lohberg 1 und 2 an der Landstraße zwischen Dinslaken und Hünxe, sowie der Bau  der Bergarbeitersiedlung. Im Laufe der Zeit wuchs das Bergwerk: Es wurden neue Schächte geteuft, Arbeiter aus Korea,  dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei beschäftigt und die Förderleistung stieg, bis sie im Jahre 1979 ihren  Höchststand von 3.135.415 Tonnen Kohle erreichte. Bis Ende 2005 arbeiteten zahlreiche Lohberger auf der  Schachtanlage, die mittlerweile zum Verbundbergwerk Lohberg-Osterfeld gehörte, sodass der Stadtteil noch immer mit  dem Bergbau eng verbunden war. Zum 1. Januar 2006 wurde das Bergwerk stillgelegt, die meisten der zuletzt etwa 1400  Beschäftigten wurde auf andere Bergwerke verlegt oder gingen in Vorruhestand. Im Jahr 2007 gewann das Dortmunder  Architekturbüro stegepartner den Wettbewerb "Zechenareal Dinslaken-Lohberg". Der Entwurf von stegepartner sieht vor,  den Stadtteil Alt-Lohberg schalenförmig auf dem Zechengelände weiter zu bauen.  Bevölkerung und Kultur  Im Jahr 2005 wurde der Marktplatz, das kulturelle Zentrum des Stadtteils, renoviert und neue Geschäfte angesiedelt. Dies  soll eine Imageverbesserung des Stadtteils erbringen, der vormals als "heruntergekommener" Stadtteil bekannt war.  Dieser "Imageverbesserung" soll auch die Renovierung des "Ledigenheims" dienen, das vormals mit seinen 6500  Quadratmetern Unterkunft für die Bergmänner der Zeche Lohberg bot, danach von Vereinen und Ladenbesitzern  untergemietet wurde. Seit Beendigung der Umbauarbeiten dient die Nutzfläche des Ledigenheims als Zentrum für  Stadtteilkultur, Dienstleistung und Gewerbe. In Lohberg leben ca. 6.000 Menschen (Stand: 31. Dezember 2009), von denen, aufgrund des hohen Anteils an  Gastarbeitern der Zeche, etwa 40 % einen türkischen Migrationshintergrund haben. In Lohberg gibt es infolgedessen zwei  Moscheen türkischer Vereine und mehrere türkische Geschäfte. Kirchen und Moscheen  Lohberg verfügt sowohl über zwei Kirchen als auch über zwei Moscheen. Die Kirche St. Marien gehört zum Pfarrbezirk der  am 1. Dezember 2007 neu begründeten Pfarrgemeinde St. Marien in Lohberg- Bruckhausen- Hünxe und ist  Namensgeberin der benachbarten Marienschule, in der Unterricht von der zweiten bis zur vierten Klasse erteilt wird.  Die Martin-Luther-Kirche wurde zwischen 1952 und 1954 erbaut und gehört seit 2007 zum Bezirk der großen ev.  Kirchengemeinde Dinslaken. Die Selimiye-Moschee des türkisch-islamischen Kulturvereins Diyanet gehört zur DITIB und  steht in direkter Nachbarschaft zur Moschee der dinslakener Gemeinde des Verbands der Islamischen Kulturzentren  (VIKZ). Lohberg in Zahlen         Koordinaten: 51° 35′ 2″ N, 6° 45′ 23″ O Höhe: 27,5–35 m ü. NN Fläche: 2 km² Einwohner: 5821 (31. Dez. 2012) Eingemeindung: 1. Juli 1917 Postleitzahl: 46537 Vorwahl: 02064 
altes Ledigenheim (Bullenkloster) Eingang Ledigenheim neues denkmalgeschützes Gebäude altes Zechengebäude Bistro alte Zeche Rumpelstilschen Kreativ.Quartier W. Sch.- Griesbeck und L. Herbst Restaurant “Karawane”
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Dinslaken Mitte   Dinslaken Mitte Hiesfeld Hiesfeld Lohberg Lohberg Oberlohberg Oberlohberg Averbruch Averbruch Eppinghoven Eppinghoven Feldmark Feldmark Grafschaft Grafschaft
Pförtnerhäuschen
alte Zeche Lohberg
Lohberg